Nach einer kleinen Andacht im TiK am 26.12.2006 fuhren 12 Personen verteilt in 2 VW- Bussen los, um das schöne Rumänien unsicher zu machen. Wir durchstreiften zuerst Polen, Tschechien, die Slowakei und machten abends Zwischenstopp in Kisújszállás, in Ungarn. Die Busfahrt verlief ohne Pannen und wir freuten uns auf einen erholsamen Schlaf. Die erste Nacht schliefen wir zu 10. in einen kleinen Raum mit einer Miniheizung und vielen Spinnen. Drei von uns machten es sich auf den kühlen Fußboden gemütlich. Wir wachten am nächsten Morgen frisch und fröhlich aus unseren warmen Schlafsäcken auf und wir kamen am späten Nachmittag in Újszékely im "Domus"- Haus an. Dort begrüßten uns ganz, viele, liebe, rumänische Leute und TenSing Annaberg. Am Abend war ein Weihnachtskonzert von TenSing Annaberg zusammen mit TenSing Keresztúr. Es war ein bunter Abend mit Musik, Tanz und mit viel Publikumsbegeisterung. Am nächsten Tag machten wir gemeinsam mit den rumänischen Jugendlichen einen Ausflug nach Birtan und stiegen im Anschluss auf einen Berg, wo wir einen romantischen Ausblick auf die Stadt hatten. Die anderen Tagen besuchten wir noch Segesvár, in Keresztúr das Fehérlófia- Projekt und Viscrit. In Keresztúr hatten wir Zeit mit den Verantwortlichen Peter, Markus und Kinga zu reden und uns über das Projekt zu informieren. Nach dem Gespräch beschäftigten wir uns mit den Jugendlichen und backten zum Beispiel Plätzchen oder gestalteten Kerzen.
Das Dorf Viscrit war der Inbegriff eines rumänischen Dorfes, es führte uns eine ältere Dame durch die weiße Kirche und alle von uns hatten sich so Rumänien vorgestellt. Man tauchte ein in eine andere Welt, fern abseits von Deutschland. Die Tage verflogen und die Gemeinschaft wuchs immer mehr zusammen. Es kam Silvester der letzte Tag im fremden Land, das uns nach dieser Reise nicht mehr so fremd erschien. Am Sonntagmorgen fuhren wir nach Segesvár in einen deutschsprachigen Gottesdienst. Wir wurden ganz freudig empfangen vom Kantor, der gleich mal mit uns "O du fröhliche" dreistimmig einstudierte. Danach haben wir die Kirche besichtigt mit einer alten, rustikalen Orgel. Langsam aber sicher neigte sich der Tag dem Ende und unsere Reise gleich mit. Silvester feierten wir im "Domus"- Haus mit Spiel, Musik und Tanz und natürlich Essen. Das Essen war an manchen Stellen gewöhnungsbedürftig, ich erinnere nur an die Nudeln. Am 01.01.2007 starteten wir dann mit manchen Tränen im Gesicht, Richtung Heimat. Wo wir auch sicher und ziemlich müde am 02.01. ankamen. Auf ein nächstes Mal!
Katharina Weißflog : )
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