Vom 6. bis zum 10. Juni reisten die Konfis Klasse 7 unserer Kirchgemeinde zusammen mit einer Gruppe aus dem Gesundbrunnen zum 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag nach Köln. Das sächsische Kirchentagsbüro in Dresden hatte die Fahrt für uns organisiert. Entsprechend wurden wir in Köln mit weiß-grünen T-Shirts empfangen. Darauf stand: "Lebendig, kräftig, sächsisch". Dies war - leicht zu erraten - dem Motto des Kirchetages "Lebendig, kräftig und schärfer" entnommen.
In Köln erlebten wir ein wirklich buntes und lebendiges Treiben. Der Fisch, das uralte christliche Symbol, prangte mit einer orangefarbenen Haiflosse vom Ufer der Hohenzollernbrücke herab. Beeindruckend, mit so vielen evangelischen Christen an einem Ort versammelt zu sein! 3000 Veranstaltungen - Gottesdienste, Konzerte, Podiumsdiskussionen und vieles mehr - luden ein, gemeinsam nachzudenken, zu singen und zu beten, zusammen fröhlich zu feiern und sich weltweit für Gerechtigkeit zu engagieren. Lebendige, kräftige und schärfere Impulse sollen von unserem christlichen Glauben in die Gesellschaft hinausgehen. Dazu wurde immer wieder Mut gemacht.
Unsere Konfis aus St. Petri erkundeten vor allem das Jugendzentrum am Tanzbrunnen, aber auch die Kölner Altstadt bis hinauf in die luftigen Höhen des Kölner Doms. Befragt danach, was ihnen am besten gefallen hätte, antworteten die Konfis ziemlich übereinstimmend: das Konzert mit den Wyse Guys zusammen mit 70 000 Menschen auf den Poller Wiesen am Rhein, das Feierabendmahl im Jugendzentrum und vor allem die sehr lebendig erzählte Geschichte "Auf Jakobs Weg" mit dem Schriftsteller Dirk Brall im Regenbogenzelt. Diese Geschichte hörten wir täglich in Fortsetzungen. Mit dem Abschlussgottesdienst auf den Poller Wiesen, den wir gemeinsam mit etwa 100 000 Menschen erlebten, endete unser Aufenthalt in Köln. Erfüllt und mit vieln Eindrücken kehrten wir nach Bautzen zurück.
Maria Heinke-Probst
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