Vom 17.-22.07. 2006 waren wir, 8 junge Burschen und ich als im Vergleich dazu älterer Herr auf unserer nun schon fast traditionellen Jungen-Arbeits-Freizeit in Dittersdorf (Zittauer Gebirge). Wir zelteten auf einem ehemaligen Bauernhof, welcher derzeit drei Jugendliche beherbergt, die von zwei Sozialarbeitern betreut werden. Hier gibt es wahnsinnig viel zu tun und wir hatten uns vorgenommen, den Leuten etwas unter die Arme zu greifen. Die umfangreichste Sache war die Schaffung eines Betonfußbodens im Stall, was auf den Bildern gut zu sehen ist. Hier ist mächtig Schweiß geflossen. Weiterhin wurde eine zugeschwemmte Hofeinfahrt wieder freigelegt, ein Brunnen ausgegraben, Sockel am Umgebindehaus gegossen und jede Menge Holz gehackt.
Aber es heißt ja auch Freizeit. Herrlich waren die Ausflüge zum Baden an den Steinbruch oder den Kristinasee, sehr anstrengend (weil sehr heiß) aber interessant die Wanderung auf den Jeschken bei Liberec oder der Besuch in Görlitz. Für jeden war etwas dabei und die Abende am Lagerfeuer werden so schnell nicht vergessen sein.
Unsere Gastgeber sind anbetracht unserer Arbeitswut und den daraus entstandenen Ergebnissen aus dem Staunen nicht mehr heraus gekommen. Freunde und Nachbarn kamen, um sich die "arbeitswütigen Jungs aus Bautzen" anzuschauen. Ich meine, dass das ein Grund ist, stolz auf das Geleistete zu sein.
Die Frage nach einer neuen Jungen-Arbeits-Freizeit im nächsten Jahr stand schon in Dittersdorf auf der Tagesordnung. Also dann mal los, Ideen sind gefragt!
Gerd Spee
Sozialarbeiter im TiK
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